Niederbayerns größter Freiluftflohmarkt öffnet seine Tore: Auf 40.000 Quadratmetern wird der Messepark Landshut zum Paradies für Schnäppchenjäger, Sammler und Trödelfans – bei freiem Eintritt.
Am Samstag, den 27. Juni 2026, verwandelt sich der Messepark Landshut wieder in eine riesige Fundgrube unter freiem Himmel. Von früh morgens bis in den Nachmittag hinein füllen Aussteller aus der ganzen Region die 40.000 Quadratmeter große Freifläche mit allem, was das Trödlerherz begehrt: alte Schallplatten, Retroelektronik, Kinderbücher, Vintage-Kleidung, Porzellan und so mancher echte Schatz, der noch auf seine Entdeckung wartet. Der Eintritt ist für Besucher und Käufer kostenlos. Veranstalter ist die Messe- und Veranstaltungs GmbH & Co. KG Landshut.
Einer der größten Flohmärkte im unteren Isartal
Der Flohmarkt am Messepark Landshut zählt zu den bedeutendsten Trödelveranstaltungen in ganz Niederbayern. Die riesige Freifläche von 40.000 Quadratmetern rund um den Messepark bietet Raum für eine beeindruckende Vielfalt an Ausstellern: Privatpersonen, die Haushaltsgegenstände und Kindersachen abgeben wollen, Sammler, die seltene Fundstücke feilbieten, und Liebhaber von Retrokultur, die Schallplatten, Bücher, Geschirr und Dekoartikel aus vergangenen Jahrzehnten anbieten. Die Atmosphäre ist entspannt und familiär – Feilschen gehört dazu, Pausen an den Verpflegungsständen sowieso.
Für das leibliche Wohl ist vor Ort gesorgt: Speisen und Getränke sind direkt auf dem Gelände erhältlich, sodass ein gemütlicher Flohmarkttag ohne großen Aufwand möglich ist.
Für Aussteller: So funktioniert die Anmeldung
Wer am Messepark-Flohmarkt als Verkäufer teilnehmen möchte, sollte die wichtigsten Regeln kennen. Eine Voranmeldung oder Platzreservierung ist ausdrücklich nicht möglich – es gilt das Prinzip: wer zuerst kommt, bekommt den besten Platz. Die Zufahrt für Aussteller erfolgt ausschließlich über die rückwärtige Seite des Messeparks, der sogenannten E.ON-Allee, und ist ab 5:00 Uhr freigegeben. Die Standgebühr wird direkt bei der Einfahrt beim Ordnungspersonal bar oder bargeldlos bezahlt; ein Zahlungsbeleg wird ausgehändigt.
Die Gebührenstruktur richtet sich nach der tatsächlich belegten Standlänge entlang des Besucherdurchgangs – einschließlich Fahrzeug, Anhänger und Aufbau:
| Standlänge | Gebühr |
|---|---|
| bis 5,00 m | 18,00 € |
| über 5,00 m bis 8,00 m | 22,00 € |
| über 8,00 m bis 11,00 m | 26,00 € |
| über 11,00 m (je angefangene 3 m) | + 8,00 € Aufpreis |
Maßgeblich ist die gesamte in Anspruch genommene Fläche – werden durch zusätzliche Tische oder Aufbauten größere Bereiche belegt, wird in die nächsthöhere Kategorie eingestuft. Nachkontrollen im Gelände finden statt. Der Aufbau kleinerer Pavillons und Zelte ist erlaubt, sofern diese standsicher mit Gewichten oder Verankerungen befestigt werden.
Was darf verkauft werden – und was nicht?
Zugelassen sind Waren aller Art aus privatem Besitz. Ausdrücklich nicht erlaubt sind lebende Tiere, Kraftfahrzeuge, Lebensmittel, Pflanzen sowie Neuwaren (beispielsweise Modeschmuck, Lederwaren oder Hobbyarbeiten). Ebenfalls verboten sind Waren, die im Auftrag Dritter veräußert werden oder zum Weiterverkauf erworben wurden, sowie Gegenstände, für deren Verkauf besondere Genehmigungen erforderlich sind – darunter Waffen und waffenähnliche Gegenstände. Die vollständige Flohmarktordnung 2026 steht auf der Website von landshutlive.de zum Download bereit.
Anreise und Parken
Rund 800 kostenlose Besucherparkplätze stehen außerhalb des Flohmarktgeländes zur Verfügung. Das Befahren des Geländes ist für Besucher aus Sicherheitsgründen nicht gestattet. Wer auf das Auto verzichten möchte, erreicht den Messepark bequem mit den Stadtbuslinien 3 und 6.
Tipp
Wer die besten Fundstücke mitnehmen möchte, sollte früh da sein: Kurz nach dem Besuchereinlass um 8:00 Uhr ist die Auswahl am größten und der Andrang noch überschaubar. Bares Geld und ein Rucksack oder eine Tasche erleichtern das Stöbern erheblich – Tüten und Verpackungsmaterial bringt man am besten selbst mit.
Quellen & weiterführende Links

